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  »Bautrocknung   Di. 16. August 2016 

Der Zerstörer der Architektur ist die Feuchte .....

 
 

 

 


                    

 

Die Ursachen für Feuchtigkeit in Gebäuden sind hierbei vielfältigen Ursprungs: 

 Äußere Ursachen:

  • Regen und tauender Schnee können über undichte Dachabdeckungen eindringen.

  • Seitlich im Boden in Kellerwände eindringendes Wasser (sogenanntes Schichtwasser) kann, häufig bei Gebäuden in Hanglage ein Problem, nach stärkeren Regenfällen in das Mauerwerk eindringen.

  • Grundwasser, das bis an den Keller heranreicht (sogenanntes drückendes Wasser), ist eine weitere Quelle für feuchte Wände. Es kann bei nicht sachgerechter Abdichtung bei der Bauausführung durch die Kapillarwirkung des verwendeten Baumaterials in den Wänden gegen die Schwerkraft aufsteigen.

 

 Innere Ursachen:

  • Quellen für die Entstehung von Feuchtigkeit in Gebäuden sind zum Beispiel Duschen, Kochen, Waschen, Wäsche Trocknen und Bügeln. Bei diesen Vorgängen wird die Luftfeuchtigkeit gesteigert. Der so gespeicherte Wasserdampf schlägt sich an kälteren Stellen im Gebäude, wie zum Beispiel an Fensterscheiben, Außenwänden, -kanten und -ecken sowie Wärmebrücken an Rollladenkästen über Fenstern nieder.
  • Diese Kondensationsfeuchtigkeit und die warme Raumluft bieten die besten Lebensbedingungen für Schimmelpilze, deren Sporen Gesundheitspro-bleme wie zum Beispiel allergische Reaktionen verursachen können.
  • Vorbeugende Maßnahmen sind regelmäßiges Lüften und ein angepasstes Wohnklima mit einer relativen Luftfeuchte zwischen 45 und 50 %. Im Winter, wenn weniger gut thermisch isolierte Außenwände besonders kalt werden, ist - um Heizenergie zu sparen - mehrmals täglich ein kurzfristiges sogenanntes Stoßlüften bei voll geöffnetem Fenster zu empfehlen.
  • Eine weitere, erheblich seltenere Quelle für Feuchtigkeit in Gebäuden ist ein Leck in der Wasserverrohrung oder auch ein Wasserrohrbruch.

 

 Notwendigkeiten der Gebaudetrocknung:

Feuchtigkeit kann neben geringen optischen Schäden wie Stockflecken oder Verfärbungen zu schweren Bauschäden führen, die die Standsicherheit gefährden. Dies sind oft langsam fortschreitende Prozesse, die sich im Verborgenen abspielen. Mörtel und Beton werden ausgelaugt, es kann zu Abplatzungen durch Korrosion der Bewehrung oder Frostschäden kommen, Stahlkonstruktionen rosten, bei Holzkonstruktionen sind Fäulnis und Verformungen durch Aufquellung häufige Schäden.

Folgeschäden wie Schimmelpilze und Hausschwamm (z.T. meldepflichtig) führen zur Unbewohnbarkeit aufgrund der gesundheitlichen Belastung der Bewohner durch z. B. Allergien oder Infektionen der Atemwege.

Es ist wichtig, die genaue Ursache und den Ort des Schadens festzustellen. Gerade bei Schäden durch eindringende Feuchtigkeit kann die Ursache weit vom eigentlichen Schadensbild entfernt liegen, z. B. bei einer defekten Flachdach- oder Kellerabdichtung. Ist die Ursache nicht sofort und zweifelsfrei feststellbar, ist es ratsam, einen unabhängigen Fachmann zu Rate zu ziehen, da bei einer Sanierung oft erhebliche Kosten entstehen.

 

 

 

Zur Sanierung einer Undichtigkeit wird die schadhafte Stelle von außen freigelegt, ggf. saniert und neu abgedichtet. Im Bereich von Gebäudefugen und Kellern kann das z. B. durch Nachbarbebauung unmöglich sein. Dann muss der Schaden von der Gebäudeinnenseite behoben werden. Hierzu hat die freie Wirtschaft eine große Anzahl von Verfahren entwickelt, die zum Teil kontrovers diskutiert werden.

Schwierig und aufwändig wird es, wenn Planungs- oder Baumängel zu einem Schaden geführt haben, der in der Konstruktion des Gebäudes begründet liegt (z. B. Wärmebrücke). Hier ist in jedem Fall ein Gutachter zu beauftragen.

aus „http://de.wikipedia.org/wiki/Feuchtigkeitsschaden"


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